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Kammerwahl 2016

Unsere Ziele in der berufspolitischen Arbeit in der Kammer
des Landes Brandenburg sind:


1. Ein geschlossener Berufsstand
Die zahnärztliche Selbstverwaltung und der Erhalt der Freiberuflichkeit sind keine Selbstläufer. Die EU-Deregulierungen bedrohen die Freiberuflichkeit. Nur mit Geschlossenheit können wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen!

2. Begrenzung einer ausufernden Vergewerblichung der zahnmedizinischen Berufsausübung
Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz ist die weitere Liberalisierung im Bereich der Zahnmedizin vorangetrieben worden. Wir setzen uns ein für den Schutz der gewachsenen Praxisstrukturen im Land sowie für gleiche Rechte und gleiche Pflichten für Einzelpraxen, BAGs und Praxisketten!

3. Gewinnung von zahnmedizinischem Nachwuchs für das Land Brandenburg

Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Greifswald und dem Zahnärzteverein
Schwedt zeigt wie es gehen kann! Jedes Jahr hospitieren Greifswalder Zahnmedizinstudenten des 8. Semesters in Schwedter Praxen und Dentallaboren. Dieses Konzept ist übertragbar auf das gesamte Land Brandenburg. Wir wollen unsere Erfahrungen hierbei in die Arbeit der Landeszahnärztekammer einbringen. Kooperationen mit weiteren Universitäten in allen Landesteilen sind umsetzbar und sollen realisiert werden!

4. Abbau von Bürokratie und Entlastung der Praxen

Wir alle leiden unter den ständig wachsenden bürokratischen Auflagen in unseren Praxen. Wir fordern eine komplette Umstellung der jetzigen allumfassenden Dokumentationspflicht bei Routinearbeiten hin zur Dokumentation von lediglich normabweichenden oder fehlerhaften Aufbereitungsprozessen und einer damit verbundenen Vereinfachung der Berichterstattung!

5. Förderung von dezentralen Symposien im Land

Brandenburg ist ein Flächenland. Weite Anfahrtswege zu Weiterbildungsveranstaltungen sind eine Belastung. Das Zahnärztesymposium in Schwedt, das von unserem Verein organisiert wird, zeigt auf, wie es auch gehen kann. Effiziente Weiterbildung mit mehreren Themen an einem Tag. Dieser Weg der dezentralen Weiterbildung sollte von der Landeszahnärztekammer unterstützt und ausgebaut werden!

6. Entbürokratisierung des Nachweises zum Strahlenschutz

Neben den Kursen zur Erbringung des Nachweises zum Strahlenschutz sollten alle Kollegen im Land die Möglichkeit besitzen diesen Nachweis auch über Online-Kurse zu erreichen. Damit könnte den Praxen Zeit und Geld erspart werden!

7. Langfristige Planung der Verlegung der Zahnärztekammer nach Potsdam

Bei der Stärkung der Geschlossenheit des Berufsstandes kommt es in Zukunft auf eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Kammer und KZV an. Kurze Wege und einfachere Abstimmung führen zu Kostenersparnissen und effizienter Arbeit!